Aluminiumforum Hochrhein

AWW: Werkswohnungen für Asylsuchende

August-2015

Burghard von Westerholt (li.) und Bürgermeister Georg Eble unterzeichnen den Mietvertrag.

Die AWW stellen ein derzeit leerstehendes Vier-Familien-Haus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Damit entspannt sich die Situation vor Ort, denn natürlich bedeutet die Flüchtlingsunterbringung auch für die Gemeinde Wutöschingen „im Herzen der Aluminiumregion" eine große Herausforderung.

„Wir sehen es als unsere gesellschaftliche und menschliche Verpflichtung, auf die Not der Flüchtlinge zu reagieren, sie bei uns aufzunehmen und willkommen zu heißen", erklärt Burghard von Westerholt, Vorstand der AWW bei der Mietvertragsunterzeichnung.

„Wir sind der AWW sehr dankbar für diese Unterstützung, die für uns finanziell eine große Entlastung bedeutet. Wir hätten mangels Alternativen für die Unterbringung sonst einen Neubau planen müssen", sagte Bürgermeister Georg Eble dazu.

Die AWW beschäftigen selbst ausländische Mitarbeiter, die in der Gemeinde voll integriert sind. „Wir möchten Vorbild sein und gegen Vorurteile ankämpfen. Wenn wir der Situation positiv begegnen, dann wird das auch positiv für alle werden. Für die Gemeinde kann der Einzug fremder Kulturen durchaus auch eine Bereicherung bedeuten", ist von Westerholt überzeugt.

Bürgermeister Georg Eble hatte die Anwohner informiert: „Natürlich sind die Menschen skeptisch, doch unsere Erfahrungen sind durchweg positiv."

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