Aluminiumforum Hochrhein

Aluminiumregion wird stark wahrgenommen

Februar-2010

Als der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister im vergangenen November in Stuttgart das „3. Clusterforum Baden-Württemberg" eröffnete und dabei die Bedeutung von Netzwerken für mittelständische Unternehmen betonte, nannte er die Aluminiumbranche am Hochrhein an erster Stelle.

Zugegeben - das war auch dem Alphabet geschuldet, an dem sich der Minister in seiner weiteren Aufzählung orientierte. Dennoch kann die bloße Nennung durch den obersten Wirtschaftsförderer des Landes durchaus als Erfolg für das Aluminiumforum Hochrhein gewertet werden. Als das Forum vor gut fünf Jahren seine Arbeit aufnahm, gehörte es zu seinen Zielen, die Wahrnehmung der Aluminiumregion am Hochrhein in wirtschaftlichen Fachkreisen wie auch in der Landespolitik zu erhöhen. Baden-Württemberg, wie die meisten anderen Bundesländer, setzt in seiner Wirtschaftspolitik u.a. auf die Förderung herausragender Cluster und Unternehmensnetzwerke. Dabei wurden die Stärken der aus Stuttgarter Perspektive ein wenig „abgelegenen" Region am Hochrhein lange Zeit nicht zur Kenntnis genommen. Das hat sich nicht zuletzt durch die Arbeit des Aluminiumforums Hochrhein geändert. Heute ist das Forum gern gesehener und viel beachteter Gast auf Messen und Veranstaltungen des Landes wie dem angesprochenen Clusterforum oder auch dem jährlichen Automobil-Zulieferertag.

Die Anerkennung basiert auf der ungewöhnlichen Ansammlung von Kompetenz in der Ver- und Bearbeitung von Aluminium in einer Region, die aufgrund ihrer landschaftlichen Attraktivität eher als touristisches Ziel bekannt ist. In wirtschaftlicher Hinsicht liegt das Aluminiumforum heute mit Minister Pfister auf einer Linie, wenn er erklärt: „Es kommt heute mehr denn je darauf an, Kompetenzen zu bündeln. Deshalb setzen wir darauf, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in Netzwerken und Clustern zu forcieren."

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